• Hausausstattung - Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

    Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

    Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

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    Lüftungsanlage

    Zu Ihrem Wohlbefinden sind unsere Häuser mit einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet.
    Eine Lüftungsanlage bringt vielerlei Vorteile:
    ✓ Geringerer Energieverbrauch
    ✓ Oft Ersatz für eine Klimaanlage ohne deren Nachteile
    ✓ Stets kontrolliert saubere Luft im Haus, wichtig z.B. für Allergiker
    ✓ Schauen Sie sich dazu auch unser Video an.

    Bauherren müssen sich heute zwangsläufig mit kontrollierter Wohnungslüftung auseinandersetzen. Bei jedem Neubauprojekt fordert der Staat heute nach DIN 1946-6 die Erstellung eines Lüftungskonzepts. Wieso ist Wohnungslüftung mittlerweile so wichtig? Dr. Lothar Breidenbach, Geschäftsführer Technik des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. erklärt, warum Kontrollierte Wohnungslüftung heute so eine zentrale Rolle in der Neubau-Planung hat.

    "Dank moderner Bautechniken sind Neubauten üblicherweise luftdicht gebaut. Doch das unterbindet die natürliche Frischluftinfiltration durch Fugen und Gebäudeundichtigkeiten. Dadurch findet die Frischluftzufuhr ohne Lüftungsystem nahezu ausschließlich durch das Fensteröffnen durch die Hausbewohner statt. Jedoch lässt sich der Mindestluftwechsel, der nötig wäre, um ein gesundes Raumklima zu erreichen, durch Fensterlüften kaum noch erreichen. Alle zwei Stunden müsste man hierzu von Hand Luft hereinlassen. Außerdem wäre es energetisch unsinnig, die Wärme, die wir durch die gute Dämmung im Gebäude halten, regelmäßig zum Fenster abzulassen. Deshalb fordert der Gesetzgeber im Sinne der Raumgesundheit und Energieeinsparung zu Recht die Erstellung eines Lüftungskonzepts bei jedem Neubau. Eine Wohnungslüftungsanlage sorgt automatisch für optimale Luftverhältnisse und minimiert gleichzeitig die Lüftungswärmeverluste.”

    Dabei fürchten viele Menschen um ihre Souveränität in Haus und Wohnung. Sie haben Angst, mit einer Lüftungsanlage nicht mehr die Fenster öffnen zu dürfen, wenn Ihnen danach ist. Sie fühlen sich von solchen Systemen im Alltag eingeschränkt. Dr. Lothar Breidenbach: "Die Sorge, zu einem Sklaven der Technik zu werden ist unbegründet, die Bewohner können auch mit einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage die Fenster weiter öffnen, wann immer sie wollen. Allerdings geht durch längeres Fensterlüften in der Heizperiode viel Wärme verloren, was mit einer kontrollierten Wohnungslüftung bei geschlossenen Fenstern nicht der Fall ist. Übrigens lässt es sich häufig beobachten, dass die Nutzer nach einer kurzen Eingewöhnungsphase dem System so vertrauen, dass sie die Fenster von selbst nur noch selten öffnen. Denn ganz automatisch lernen sie auch das Plus an Komfort schätzen, welches aus verbessertem Lärmschutz, keinem Kaltlufteinfall und auch keiner Zugluft besteht.” Entscheidend aber ist es, dass die wichtigsten Punkte, die es für die Planung einer Wohnungslüftung zu beherzigen gilt, schon bei der Planung eingehalten werden." Nachdem der Fachhandwerker oder -planer in seiner Bewertung einer lüftungstechnischen Maßnahme gemäß der DIN 1946-6 festgestellt hat, dass eine kontrollierte Wohnungslüftung installiert werden muss, um Gesundheits- und Bauschüden durch die luftdichte Außenhülle vorzubeugen, gibt es einige Gesichtspunkte, auf die Wert gelegt werden sollte", betont Dr. Lothar Breidenbach.

    Gute und intelligente Planung muss gewährleistet sein

    Es muss auf jeden Fall auf eine ausreichend dichte Gebäudehülle geachtet werden. Durch einen so genannten Blower-Door-Test kann dies ohne großen Kostenaufwand nachgewiesen werden. Das Lüftungsgerät sollte möglichst zentral in einem Technik- oder Abstellraum oder auch im Flur platziert werden. Die Luftkanäle sollten so verlegt werden, dass möglichst kurze Verbindungswege entstehen. Die Luftauslässe müssen so platziert werden, dass eine gute, behagliche und zugluftfreie Durchströmung des Raumes erreicht wird. Feuchträume sind die Räume, aus welchen die verbrauchte Luft abgeführt wird. Außenluftdurchlässe, durch welche die frische Luft einströmt, sollten bei Abluftanlagen in der Nähe von Heizflächen platziert werden. Unter Umständen ist die Vorerwärmung der Zuluft über einen Erdwärmetauscher energetisch sinnvoll.

    Auf eine gute Planung sollte dann eine professionelle Installation folgen. Da Wohnungslüftungen immer mehr zum Standard im modernen Bauen wird dürfte die Montage einer Anlage inzwischen nicht mehr aufwendig sein. Dr. Lothar Breidenbach: "Der zusätzliche Aufwand der Installation im Zuge des Innenausbaus ist nicht sehr groß. Wichtig ist eben nur eine frühzeitige Berücksichtigung der Lüftungsanlage in der Gebüudeplanung. Die gut abgestimmten modernen Systeme und Komponenten machen dann eine sehr schnelle Installation der Lüftungsanlage möglich. Im Prinzip sind nur ein Außenluft- und ein Fortluftanschluss erforderlich. Bei einem Zentralgerät werden überdies alle Zulufträume, also üblicherweise Schlafzimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer usw. sowie die Ablufträume das sind vornehmlich Feuchträume wie Küche, Bad oder WC durch ein Luftverteilsystem mit einem zentralen Wohnungslüftungsgerät verbunden. Das macht eine optimale Zu- und Abluftbalance möglich. Bei zentralen Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung wird außerdem in einem Wärmetauscher die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen."

    Generell stehen zwei Systemvarianten zur Auswahl: Zentrale und dezentrale Systeme. Dr. Lothar Breitenbach erklärt, worin sich die System-Varianten unterscheiden: "Zentrale Lüftungsanlagen können ein ganzes Gebäude versorgen, dezentrale Geräte hingegen einzelne Räume oder kleine Wohneinheiten - gegebenenfalls mit mehreren Geräten. So eignen sich dezentrale Systeme oft in der Sanierung oder dem Geschosswohnungsbau als preiswerte Alternative. Bei Neubau-Einfamilienhäusern, wo von vornherein ein ideal auf das Objekt abgestimmtes Komplettsystem mit maximaler Effizienz geplant werden kann, ist der Einsatz zentraler Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung empfehlenswert.

    Ein wichtiger Aspekt sind natürlich auch die Kosten. Wie teuer die Anschaffung einer kontrollierten Wohnungslüftung ist, hängt wiederum davon, ob man sich für ein zentrales oder ein dezentrales System entscheidet. "Ein dezentrales Gerät für einen einzelnen Raum kann man exklusive Montagekosten bereits für ca. 1.000 € erstehen. Zentralsysteme mit Luftverteilung für Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche, Bad, WC und Flur für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit etwa 150 m² Wohnfläche schlagen hingegen mit ca. 5.000 € plus Montage zu Buche", erklärt Dr. Lothar Breidenbach.
    Bleibt zum Ende noch die Frage nach dem Wartungsaufwand einer Lüftungsanlage, den Dr. Lothar Breidenbach eher als gering beschreibt: "Normalerweise tauscht man die Gerätefilter zweimal im Jahr aus. Fast alle Lüftungsgeräte zeigen den genauen Zeitpunkt für den Wechsel automatisch an. Alle zwei Jahre sollten die Geräte dann einem Gesamt-Check durch den Fachmann unterzogen werden, der auch ihr Innenleben reinigt und prüft. Bei den meisten Geräten kann auch der Wärmetauscher herausgenommen und unter der Dusche gereinigt werden."

    Mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren Sie unter www.wohnungs-lueftung.de, einem Informationsportal des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. und des Fachinstituts Gebäude-Klima (FGK) e.V.
    Quelle: bauwesen.net

     

    Bitte beachten Sie: Wurde mit Ihnen etwas anderes vereinbart (z.B. in der Bau- und Leistungsbeschreibung, oder durch individuelle Vereinbarung), so gilt das dort vereinbarte.