Beiträge aus dem Bereich: Bauen

  • Wilfried Wacker Wilfried Wacker
CO2- Fußabdruck und und Schadstoff-Ausstoß einzelner Brennstoffe

CO2- Fußabdruck und und Schadstoff-Ausstoß einzelner Brennstoffe

Ob mit Öl, Gas, Holz, Strom oder Fernwärme geheizt wird ist für viele Hausbesitzer nicht nur eine Preisfrage, sondern zunehmend  auch eine ökologische Frage. So spielen Aspekte der Umweltbelastung eine immer größere Rolle bei der Wahl des Energieträgers der Heizung.
Dabei ist Brennstoff nicht gleich Brennstoff. Vor allem bei der Belastung durch Kohlenstoffdioxid und Feinstaub gibt es Unterschiede. Da stellt sich schon die Frage: Welcher Energieträger hat die beste Klimabilanz?

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  • Wilfried Wacker Wilfried Wacker
Gesellschaft | plan b - Das Haus von morgen

Gesellschaft | plan b - Das Haus von morgen

Zwei Deutsche errichten Hochhäuser aus Holz, in Paris entsteht ein ganzes Stadtviertel in Lehmbauweise und in Rotterdam ein Bürogebäude aus Recyclingmaterialien. "plan b" begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist.

Modernes Bauen Der Bausektor gehört weltweit zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Der Sand für die Zementherstellung wird knapp und immer teurer. Dazu kommt der hohe CO2-Ausstoß für Transport und Produktion von Beton. Ein Großteil der hochwertigen Baustoffe landet irgendwann auf der Sondermülldeponie - allein in der EU rund drei Milliarden Tonnen pro Jahr. Wiederverwertet oder recycelt wird kaum.

Lehm, ein traditioneller Baustoff Der österreichische Bauunternehmer Martin Rauch will deshalb auf Beton ganz verzichten. Seit 35 Jahren experimentiert er mit Lehm, einem traditionellen Baustoff, mit dem in vielen ärmeren Ländern der Welt noch heute Häuser errichtet werden. Nicht nur sein eigenes Haus baute er, gemeinsam mit der Boltshauser Architekten AG aus Zürich, nach der sogenannten Stampflehmmethode, sondern auch schon Wohnhäuser für seine Geschwister und Gewerbegebäude für Unternehmen. Jetzt möchte er dabei mithelfen, wenn in Paris ein neues Wohngebiet aus Lehm entsteht.

Recycling, Stichwort für das Bauen in der Zukunft Die Berliner Architekten Tom Kaden und Markus Lager bauen Häuser aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, der dazu auch noch CO2 bindet. Baurechtlichen Hindernissen zum Trotz errichten sie in Heilbronn gerade Deutschlands erstes zehngeschossiges Holzhochhaus, das dazu auch noch fast vollständig zu recyclen wäre.

In einem ehemaligen Erlebnisschwimmbad denkt der holländische Architekt Floris Schiferli darüber nach, wie man alte Stahlträger, Fenster oder Holzverschalungen wiederverwenden kann. Seiner Meinung nach dürfen Häuser keine Einwegprodukte bleiben. Beweisen will er seine Vision mitten in Rotterdam: Aus den Materialien eines abgerissenen Hauses entsteht dort gerade ein neues Gebäude.

Quelle: ZDF Mediathek

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Weitere Infos unter: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-das-haus-von-morgen-100.html

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  • Wilfried Wacker Wilfried Wacker
Radon-Belastung überprüfen und Einhaltung verpflichtend ab dem 1.1.2019

Radon-Belastung überprüfen und Einhaltung verpflichtend ab dem 1.1.2019

Ab dem 1.1.2019 gelten erstmals verbindliche Grenzwerte zu Radon in Aufenthaltsräumen, so auch im eigenen Haus oder Wohnung.

Das novellierte Strahlenschutzgesetz tritt am 31. Dezember 2018 in Kraft.

„Im Neubau ist Radon technisch durchaus beherrschbar und stellt im Regelfall kein Problem dar“, so Marc Ellinger vom Verband privater Bauherren (VPB). „Vorausgesetzt, die Bauteile, die das Gebäude zum Erdreich hin abschließen, werden sorgfältig und mangelfrei ausgeführt.“ Das gelinge vor allem im Schlüsselfertigbau nur bei sorgfältiger Bauweise und erfahrungsgemäß nur, wenn die Bauherren die Baustelle regelmäßig vom Sachverständigen kontrollieren lassen. Empfehlenswert wäre darüber hinaus die durchschnittliche jährliche Radonbelastung durch das Aufstellen von Exposimetern zu messen. Dabei sollte die Messdauer mindestens ein halbes, besser ein ganzes Jahr dauern.

Radon ist ein radioaktives Edelgas, welches beim Zerfall von Uran, das in allen Gesteinen und Böden in unterschiedlich hoher Konzentration enthalten ist, entsteht. Dabei steigt das Gas durch den Boden auf zur Oberfläche. Je nach Beschaffenheit und Durchlässigkeit des Bodens unterschiedlich schnell.
In hohen Konzentrationen ist Radon gesundheitsschädlich und gilt heute in Deutschland als Hauptursache für Lungenkrebserkrankungen bei Nichtrauchern. Grund genug, sich beim Bauen Gedanken über das Gas zu machen.

Ging man früher davon aus, das Radon fast ausschließlich in Bergbauregionen vorkommt, ist heute bekannt, dass die Problematik grundsätzlich ganz Deutschland betrifft.

Wichtig beim Schutz gegen Radon in Gebäuden ist die Durchlässigkeit des jeweiligen Bodens. Lockere, gut wasserdurchlässige Böden, lassen auch Radon leicht passieren. Dichte wasserundurchlässige und feuchte Böden sind weniger durchlässig. Insbesondere wassergefüllte Bodenschichten stellen für Radon eine nahezu undurchdringliche Barriere dar.
Diese Kenntnis sollten Fachplaner bei der Konstruktion des Kellers bzw. Der Bodenplatte nutzen. Ein wasserdichter, sorgfältig erstellter Stahlbetonkeller, oder eine entsprechend sorgfältig hergestellte wasserdichte Stahlbetonbodenplatte, sind technisch ausreichend, um die beim Neubau geforderten Grenzwerte für die Radonbelastung im Gebäude unter 300 Bq/m³ zu halten. Wer einen wasserdichten Stahlbetonkeller baut, bekommt im Regelfall auch einen nahezu radondichten Keller.

Auch die Bewohner können einiges tun, um sich vor Radon zu schützen: „Regelmäßiges Querlüften bei weit geöffneten Fenstern reduziert die Radonbelastung in Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsräumen maßgeblich. Wenn Sie eine Lüftungsanlage betreiben sollten Sie darauf achten, dass im Haus kein Unterdruck entsteht, sonst kann Radon sogar ins Haus gesaugt werden. Befragen Sie dazu auch Das installierende Bauunternehmen den Lieferanten der Lüftungsanlage über dessen Vorkehrungen bzw. Austauschbarkeit der Filter.

Weitere Maßnahmen während des Bauens sind z.B.:

  • bauliche Trennung von Keller und Wohnbereich.
  • dichtes Ausbetonieren aller Installationsöffnungen in der Kellerdecke und den übrigen Geschossdecken nach Fertigstellung der Installation.

Der VPB hat dazu den Ratgeber „Radon“ erstellt. Den Link dazu finden Sie nachfolgend.

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Weitere Infos unter: https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Radon.pdf|https://www.gesetze-im-internet.de/strlschg/

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