Beiträge aus dem Bereich: Sanieren

Es gibt wieder Geld für die KfW-Förderung zur Reduzierung von Barrieren beim Wohnen

Es gibt wieder Geld für die KfW-Förderung zur Reduzierung von Barrieren beim Wohnen

Das BMI (Bundesministerium für Inneres) und die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördern mit Investitionszuschüssen bis max. 6.250 Euro bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, die Barrieren im Wohnungsbestand reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Seit 2009 wurden laut KfW knapp 410.000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 3,85 Mrd. Euro mit Hilfe der Förderung umgebaut. Allein 2019 waren es 63.000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 400 Mio. Euro. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.
Für einzelne(!) Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10% der förderfähigen Kosten (max. 5.000 Euro). Und wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekommt 12,5% der förderfähigen Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet.
 

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Weitere Infos unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-Investitionszuschuss-(455)/?utm_source=ich-moechte-ein-haus&utm_campaign=ich-moechte-ein-haus

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Verbot von Ölheizungen und Neue Förderung für den Austausch von Ölheizungen

Verbot von Ölheizungen und Neue Förderung für den Austausch von Ölheizungen

Neue Förderung für den Austausch von Ölheizungen

Die Bundesregierung plant das vollständige Verbot von Ölheizungen.

Der Bundesrat möchte das von der Bundesregierung beabsichtigte Betriebsverbot für Ölheizungen sogar noch ausweiten. So solle es auch für Heizkessel gelten, die mit festen fossilen Brennstoffen beschickt werden, da deren Verbrennung sehr treibhausgasintensiv sei - dies geht aus einer Stellungnahme hervor, die der Bundesrat am 20. Dezember 2019 in seiner 984. Sitzung zu dem geplanten Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen hat. 

Peter Altmaier zur neu strukturierten Fröderung:

Da die Umrüstung für viele Hausbesitzer aber zu erheblichen finanziellen Aufwendungen führt, wird die Bundesregierung über die BAFA das bisherige Förderprogramm neu strukturieren und den Austausch mit bis zu 45% der Investitionskosten fördern. So der Bundesminister Peter Atlmaier in einem Interview vom 30.12.2019.
BAFA-Präsident Torsten Safarik ergänzte: „Ab Januar 2020 können Bürgerinnen und Bürger die Austauschprämie beantragen. Der Umstieg auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien wird somit deutlich attraktiver.“
Wer seine Ölheizung durch ein Heizsystem ersetzt, das vollständig(!) mit erneuerbaren Energien betrieben wird - z.B. eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Anlage - kann einen Zuschuss in Höhe von 45% der Investitionskosten erhalten. Für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25% - z. B. über die Einbindung von Solarthermie - gibt es einen Investitionszuschuss von 40%.
Über Ölheizungen hinaus
 

Die novellierte Richtlinie des Marktanreizprogramms (MAP)

Wärme aus erneuerbaren Energien“ sieht neben der Austauschprämie für Ölheizungen weitere Verbesserungen vor. Auch für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse:

  • 35% für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden,
  • 30% für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25% und
  • 20% für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind.

Die neue Fördersystematik

Die MAP-Fördersystematik des Marktanreizprogramms wird überdies mit der Novelle stark vereinfacht: Die bisherige Festbetragsförderung mit einer Vielzahl verschiedener Bonusregelungen wird durch einfache und verständlichen prozentuale Fördersätze ersetzt.

Zuschuß beantragen bei der BAFA

Die Investitionszuschüsse für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Fragen Sie hierzu Ihr Heizungsbauunternehmen.
Beachten Sie bei der Antragstellung, das bei verschiedenen Maßnahmen eine Antragstellung VOR! einer Auftragserteilung erfolgen muß.

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  • Wilfried Wacker Wilfried Wacker
Neue Broschüre für Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen zu Fördermittel im Klimaschutz

Neue Broschüre für Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen zu Fördermittel im Klimaschutz

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums hat die co2online gGmbH eine neue Broschüre zu Fördermitteln im Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien erstellt.

Darin werden speziell für Privathaushalte, Kommunen und Utnernehmen geeignete Frödermittel bzw. Förderprogramme beschrieben. Insbesondere richtet sich die Broschüre an alle, die Ihr Gebäude modernisieren möchten, und/oder auf erneuerbre Energieen umsteigen wollen.

Insgesamt werden 47 Förderprogramme des Bundes ausführlich beschrieben. Darüber hinaus sind weitere 240 regionale Angebote aufgelistet.
Über einen Schnelleinstieg findet jeder das für sein Vorhaben passende Förderprogramm schnell und einfach.

Die Broschüre gibts zum kostenlosen Download unter nachfolgendem Link.

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Weitere Infos unter: https://www.co2online.de/fileadmin/co2/Multimedia/Broschueren_und_Faltblaetter/foerdergeld-2019.pdf

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  • Wilfried Wacker Wilfried Wacker
Feinstaubabscheidung für bestehende Feuerstätten am Schornsteinkopf

Feinstaubabscheidung für bestehende Feuerstätten am Schornsteinkopf

In vielen Wohngebieten stellt der Ausstoß von Feinstaub aus Kleinfeuerungsanlagen während der Heizperiode einen der größten Emittenten dar.
Verstärkt wird diese Ent­wicklung durch die zunehmende Verfeuerung von Festbrenn­stoffen, meist Brennholz, zur additiven Wärmeversorgung, als gut gemeinter Beitrag zur CO2-Reduktion. Gesetzliche Vorgaben - Übergangsfrist endet Ende 2014 Mit Inkrafttreten der Novelle der 1. Bundesimmissionsschutz­verordnung (BimSchV) im März 2010 sind deutlich wirksamere Vorgaben für eine Feinstaubreduktion erlassen worden. Die Emissionsgrenzwerte wurden herabgesetzt, Mindestwirkungs­grade erhöht und die Anzahl genehmigungspflichtiger Feuer­stätten durch eine Ausweitung auch auf kleinere Anlagen ab einer Leistung von 4 kW erhöht. Nach einer Übergangszeit ist ab 2015 für grenzwertüberschrei­tende Anlagen eine Nachrüstung mit Filtern oder die Stilllegung vorgeschrieben. Allerdings gibt es auch Ausnahmen von diesen Regelungen, insbeson­dere betreffen diese eine Reihe von Bestandsanlagen. Aber auch diese können durch Nachrüstung mit modernen Feinstaubfiltern ihren Beitrag leisten. Feinstaubabscheidung für Bestandsanlagen

Basierend auf dem Oekotube-System hat Poujoulat mit TOP CLEAN eine Lösung für die Feinstaubabscheidung entwickelt, die sich sowohl für Neu- als auch Bestandsanlagen eignen sollen.
TOP CLEAN ist ein Gleichstromhochspannungsgenerator, der die Stäube ionisiert und so eine Abscheidleistung von bis zu 92% erwarten lässt. Gesteuert wird der Generator über einen Temperaturfühler, der für das Ein- und Ausschalten je nach Abgastemperatur sorgt.
Die vergleichsweise kleine Einheit sollte das Kaminfegen nicht beeinträchtigen. Ein haushaltsüblicher Stromanschluss mit einer Versorgungsspannung von 220 - 230 Volt in der Nähe des Schornsteinkopfes reicht für die Nachinstallation aus.

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