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Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik ist eine Spitzentechnologie, die zusätzlich die Wärme aus den Abgasen der Anlage nutzt.
Dabei wird über einen Wärmetauscher das Abgas gekühlt und die in den Abgasen enthaltene Kondensationswärme (Brennwert) des Wasserdampfes genutzt. Das anfallenden Kondensat ( pH-Wert: 3,5 ... 5,5) muss vor der "Entsorgung" neutralisiert werden. Bei kleineren Anlagen erfolgt meistens die direkte Einleitung in das Abwasser.

Da der Heizwert weiter als Kenngröße für die Energieträger benutzt werden soll, ergibt sich dadurch für die Brennwertetechnik das Kuriosum, dass der Wirkungsgrad (Nutzungsgrad) > 100% ist.

  Heizwert inkl. Brennwert  
Erdgas 10,4 kWh/m3 11,5 kWh/m3 111%
Heizöl 10,0 kWh/l 10,6 kWh/l 106%


Wie man aus dem Vergleich der Werte sieht, ist der Vorteil aus dem Einsatz der Brennwerttechnik für Gas ( 11%) fast doppelt so hoch wie für Öl (6%).
Je nach Größe des Hauses und Zustand der Altanlage können 200 bis über 1000 Euro an Heizkosten pro Jahr gespart werden.

Die in folgender Übersicht angegebenen Gesamtwirkungsgrade beziehen sich auf den Heizwert und stellen Mittelwerte dar:

 

  Jahresnutzungsgrad
Öl- und Gasfeuerungen (Niedertemperatur) 90%
Gas-Brennwerttechnik 105%
Öl-Brennwerttechnik 100%
Festbrennstoff-Feuerungen 85%

Letzte Überarbeitung am 12.9.2018

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