| a | B | D | E | F | G | H | K | L | M | N | P | S | T | V | W | Z |

Kenntnisgabeverfahren

Das Kenntnisgabeverfahren kann anstelle des Baugenehmigungsverfahrens durchgeführt werden bei der Errichtung von Wohngebäuden sowie bei sonstigen Gebäuden mit einer Höhe der Fußbodenoberkante des höchstgelegenen Geschosses, in dem ein Aufenthaltsraum möglich ist, bis zu 7 m im Mittel. Es kann auch durchgeführt werden bei sonstigen baulichen Anlagen, die keine Gebäude sind und bei Nebengebäuden und Nebenanlagen zu den vorgenannten baulichen Anlagen. Davon ausgeschlossen sind Sonderbauten. Außerdem muss das Baugrundstück innerhalb des Geltungsbereichs eines qualifizierten Bebauungsplanes liegen. Beim Abbruch wird, soweit er nicht verfahrensfrei ist, grundsätzlich das Kenntnisgabeverfahren durchgeführt. Mit dem Bau oder Abbruch darf bei Vorhaben, denen die Angrenzer schriftlich zugestimmt haben, zwei Wochen, ansonsten ein Monat nach Eingang der vollständigen Unterlagen begonnen werden. Die Vollständigkeit der Unterlagen wird von der Baurechtsbehörde bestätigt. Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen sind im Kenntnisgabeverfahren, ebenso wie andere erforderliche Genehmigungen, zum Beispiel nach dem Denkmalschutzgesetz oder nach der Baumschutzsatzung der Stadt Mannheim, besonders zu beantragen.

Letzte Überarbeitung am 12.9.2018

Wir tragen alle Informationen aus ausgesuchten Quellen sorgsam zusammen. Trotzdem übernehmen wir keine Gewähr für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit. Verwendete Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Firmen/Inhaber.

Der Inhalt unseres Lexikons ist derzeit im Aufbau. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie den gewünschten Sucheintrag derzeit nicht finden.
Anregungen und Infos sind jederzeit willkommen.